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Zikavirus-Infektion

AKTUELLES

Zikavirus-Infektion

Zikavirus-Infektion-eine neue Bedrohung für das Ungeborene

Seit dem vergangenen Jahr erreichen uns Berichte aus Brasilien, dass eine Zikavirus-Infektion im ersten Drittel der Schwangerschaft möglicherweise Fehlentwicklungen des Gehirns in Form der Mikrozephalie bewirken soll, wie es auch von anderen Virusinfektionen wie Röteln oder Cytomegalie bekannt ist. Zunehmend kommt es nun aus den Gebieten der Welt, in denen diese Infektion auf dem Vormarsch ist, zur Meldung von Mikrozephaliefällen. Die brasilianischen Behörden gehen von etwa 3000 betroffenen Ungeborenen allein im Jahr 2015 aus. Hauptinfektionsregionen sind Länder in Süd- und Mittelamerika.Die Übertragung erfolgt durch die Gelbfiebermücke. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist nicht zu erwarten, außer durch Sexualkontakte zu akut Erkrankten.

Schwangere sollten keine Reisen in Länder mit Zikavirus-Infektionen unternehmen. Falls eine solche Reise unumgänglich ist,steht als vorbeugende Maßnahme nur der konsequente Schutz vor Mückenstichen zur Verfügung durch Tragen langärmliger körperbedeckender heller Kleidung, Anwendung von Mückenschutzmitteln, Moskitonetzen und Aufenthalt in klimatisierten, mückensicheren Räumen. Ein Impfstoff existiert nicht.

Auch noch nicht schwangere Frauen mit Kinderwunsch sollten von Reisen in gefährdete Länder absehen oder zumindest während der Reise sicher verhüten.

25.01.2016